Lorenz Dangel
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Variationen (2005)
für Streichtrio

Das Prinzip der Variation wird in diesem Werk „auf sich selber“ angewendet. Ein übergeordnetes musikalisches Thema in Form einer
„Melodie“ entfällt.
Eine Variation nimmt Bezug auf eine andere, es entstehen Gruppen und Ketten verbunden durch Elemente wie Rhythmische Figuren, Tonqualitäten und Besetzung; und doch hat jede Variation einen eigenständigen Charakter im ursprünglichen Sinn der Variation.
Der Klangkörper des Streichtrios wird meist mit homophonem Gestus eingesetzt, es entsteht eine „Einstimmigkeit“ des Ensembles.
Die dabei verwendete Sprache überschreitet die Grenze des Tonlichen und bedient sich ton- beziehungsweise „sprachloser“ Klanglichkeit.